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Warum Deutschland beim Batteriespeicher-Ausbau Tempo braucht

  • Jenny Hanisch
  • 27. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Die Bundesregierung hat ambitionierte Ziele für die Energiewende – aber der Ausbau von Stromspeichern hinkt noch weit hinter den Notwendigkeiten. Was fehlt und was sich ändern muss.


Wo Deutschland heute steht

Ende 2024 verfügte Deutschland über etwa 15 GW installierte Batteriespeicherkapazität – vorwiegend Heimspeicher. Großspeicher im MW-Bereich machen nur einen Bruchteil davon aus. Zum Vergleich: Das Vereinigte Königreich hat mit der Hälfte der Bevölkerung bereits mehr Großspeicherkapazität in Betrieb.


Die regulatorischen Hürden

Batteriespeicher werden in Deutschland regulatorisch nicht eindeutig als Erzeugungsanlage oder Verbrauchsanlage eingestuft – was zu Doppelbelastungen bei Netzentgelten führt. Ein gespeicherter und wieder eingespeister Kilowattstunde fließen auf beiden Seiten Netzentgelte zu. Das macht die Wirtschaftlichkeit von Speichern systematisch schlechter als nötig.


Lösungsansätze: Was die Branche fordert

Klar definierter Regulatory Status für Batteriespeicher: Entweder Erzeuger oder Verbraucher, nicht beides. Entlastung von Netzentgelten für netzdienliche Speicher. Vereinfachte Genehmigungsverfahren nach dem Vorbild der Solaranlagen. Kapazitätsmärkte, wie sie in Frankreich und Großbritannien bereits existieren.


Die Chance für Deutschland

Deutschland hat die Industrie, das Kapital und die Fläche, um Europas führender Speicherstandort zu werden. Was fehlt, ist der politische Wille zur schnellen Regelung. Die Solar Provider Group engagiert sich aktiv im Dialog mit Behörden und Verbänden für bessere Rahmenbedingungen.


Zur Solar Provider Group: www.solarpg.de | kontakt@solarprovidergroup.com


 

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