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Stromspeicher im Wandel: Von der Nische zur Infrastruktur

  • Jenny Hanisch
  • 27. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Vor fünf Jahren waren Großspeicher eine Rarität. Heute sind sie unverzichtbar. Ein Rückblick auf die rasante Entwicklung und ein Ausblick auf das kommende Jahrzehnt.


2015–2020: Laborwelt trifft Marktanfang

Vor einem Jahrzehnt waren stationäre Batteriespeicher im GWh-Maßstab noch Science-Fiction. Die ersten kommerziellen Großspeicher entstanden in Australien und den USA – teuer, riskant, aber wegweisend. In Deutschland gab es kaum nennenswerte Projekte.


2020–2024: Preissturz und Skalierung

Die LCOS (Levelized Cost of Storage) – also die Kosten pro gespeicherter Kilowattstunde – fielen zwischen 2015 und 2024 um über 85 %. Parallel stiegen die Strompreise nach der Energiekrise 2022 massiv an. Plötzlich rechneten sich Speicher, die vorher noch defizitär gewesen wären.


2025–2035: Die Infrastruktur-Dekade

Analysten erwarten, dass bis 2030 allein in Europa 200 GW Batteriespeicherkapazität neu installiert werden. Das entspricht dem Dreifachen der deutschen Kraftwerkskapazität. Speicher werden neben Wind und Solar zur dritten Säule der Energiewende. Netzbetreiber, Stadtwerke und Energiekonzerne investieren massiv.


Was das für Projektentwickler bedeutet

Wer heute in Batteriespeicherprojekte investiert, gestaltet Infrastruktur für die nächsten 25 Jahre. Die Solar Provider Group ist überzeugt: Batteriespeicher sind nicht Ergänzung, sondern Fundament der künftigen Stromversorgung.


Zur Solar Provider Group: www.solarpg.de | kontakt@solarprovidergroup.com

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