top of page

Windenergie und Solar: Warum die Kombination das Stromnetz stabilisiert

  • Jenny Hanisch
  • 27. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit


Solar erzeugt mittags, Wind oft nachts und im Winter. Zusammen ergeben sie ein komplementäres Profil – und reduzieren den Speicherbedarf erheblich.


Das Problem: Solar allein schafft Spitzen

An sonnigen Sommertagen produzieren Solaranlagen in Deutschland mittags mehr Strom als verbraucht wird. Negative Strompreise an der Börse sind die Folge. Gleichzeitig produzieren sie nachts und im Winter kaum. Diese Volatilität erfordert entweder massive Speicher oder andere Erzeuger als Ausgleich.


Wind als natürlicher Partner

Windkraftanlagen haben ihr Erzeugungsmaximum in den Morgen- und Abendstunden sowie in den Wintermonaten – genau dann, wenn Solar wenig liefert. Die saisonale und tägliche Komplementarität beider Technologien verringert den Bedarf an teuren Langzeitspeichern erheblich.


Was das für den Speicherbedarf bedeutet

Studien zeigen: Ein optimales Mix aus Solar, Wind und Speicher benötigt weniger Speicherkapazität als ein reines Solar-System. Das senkt Kosten und Materialaufwand. Für Investoren bedeutet das: Projekte mit Wind-Solar-Mix bieten ein stabileres Erzeugungsprofil und damit verlässlichere Cashflows.


Lerneffekt aus anderen Märkten

Großbritannien und Skandinavien haben diesen Mix bereits stark ausgebaut. Deutschland hinkt noch hinterher, vor allem wegen des schleppenden Windkraftausbaus. Die Lektion für Projektentwickler: Standortanalyse sollte immer beide Ressourcen – Solar und Wind – berücksichtigen.


Zur Solar Provider Group: www.solarpg.de | kontakt@solarprovidergroup.com

 
 
 

Kommentare


bottom of page