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  • Joost Quast

Landschaftliche Integration: Ein Kernwert beim Bau von Solarparks durch die Solar Provider Group

Bei der Solar Provider Group (SPG) steht die Integration von Solarparks in die Landschaft im Vordergrund. Wir erkennen die Bedeutung von Solarparks für die Energiewende an, betonen jedoch auch, dass diese Entwicklungen einen Mehrwert für ihre Umgebung darstellen müssen. Unser Ansatz für jedes Solarpark projekt, wie zum Beispiel das Solarpark Nieuweweg, umfasst eine gründliche Voruntersuchung und Planung, bei der Landschaftsstrukturen, Flora & Fauna, Kulturgeschichte und Freizeitmöglichkeiten berücksichtigt werden.





Entwicklung als Naturschutzprojekt


Jeder Solarpark, den wir entwickeln, wird als Gelegenheit für die Naturförderung betrachtet. Dies beginnt bereits bei der Auswahl des Standortes. In Abstimmung mit der jeweiligen Gemeinde bewerten wir den bestehenden und potenziellen Wert der Landschaft. Unser Ziel ist es nicht nur, Solarenergie zu erzeugen, sondern auch, das Projekt positiv zur Landschaft und Umgebung beizutragen. So werden bestehende Landschaftsstrukturen respektiert und wo möglich bereichert, zum Beispiel durch die Anbindung an bestehende Grünstrukturen oder die Schaffung natürlicher Ufer.


Flora und Fauna Bereicherung


Die Gestaltung unserer Solarparks trägt zur Biodiversität bei. Wir fördern die Entwicklung verschiedener Pflanzen- und Tierarten durch bewusste Entscheidungen im Landschaftsdesign. Dies kann von der Anlage von Faunatunneln, dem Anpflanzen von Rebhuhnhecken bis hin zur Aussaat von blumenreichen Mischungen und dem Aufstellen von Bienenhotels reichen. Durch vorherige Untersuchungen eines Ökologen und Landschaftsarchitekten, die Abstimmung mit Anwohnern und lokalen Experten können wir gemeinsam mit den Beteiligten Entscheidungen treffen, die einen positiven Beitrag zur Biodiversität leisten.


Kulturgeschichte und Freizeitwert


Wir legen großen Wert auf die kulturhistorischen Aspekte eines Standorts und integrieren diese in unsere Projekte. Zudem wird bei jedem Projekt nach Freizeitmöglichkeiten gesucht, je nach Standort. Dies kann von informativen Tafeln bis zur Schaffung neuer Wanderwege oder der Organisation von Exkursionen reichen, die der lokalen Gemeinschaft zugutekommen.


Visuelle Integration und Gemeinschaftsbeteiligung


Die visuelle Integration ist wesentlich, um sicherzustellen, dass ein Solarpark gut in seine Umgebung passt. Wir binden die lokale Gemeinschaft aktiv in den Gestaltungsprozess ein, um sicherzustellen, dass der Park nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und sozial akzeptiert wird. Dies kann zum Beispiel durch die Nutzung natürlicher Abgrenzungen oder die Integration des Solarparks in bestehende Freizeitgebiete erfolgen.





Beispiele unserer Projekte in den Niederlanden


Beim Solarpark Kleine Bergerweg wurde der Schwerpunkt auf die prominenten Sichtlinien gelegt, die für die harmonische Integration des Parks in seine Umgebung entscheidend sind. Das Design umfasst einen Informations- und Aussichtspunkt, der die Besucher über das Solarfeld und seinen ökologischen Beitrag informiert. Diese Initiative fördert nicht nur die Interaktion mit der Umgebung, sondern stärkt auch die bestehenden Grünstrukturen und schafft neue Aufenthaltsorte für die heimische Fauna.


Solarpark Bosserheide konzentriert sich auf die ökologische Verbindungszone, die eine Brücke zwischen zwei Waldstücken schlägt, die durch dieses landwirtschaftliche Grundstück getrennt werden. Der Park wurde mit der Idee entworfen, eine natürliche Mantel- und Saumstruktur zu bieten, was zur Schaffung eines reichen Biotops beiträgt. Die Ränder des Solarparks sind mit einer Mischung aus blumenreichen Arten und Kräutern eingesät, die zusammen einen Zufluchtsort für die Biodiversität bilden.


Solarpark Limburglaan setzt auf eine doppelte Raumnutzung und erhöhte Biodiversität, wobei das Landschaftsbild nicht nur Solarenergie erzeugt, sondern auch ein Zuhause für verschiedene Pflanzen- und Tierarten bietet. Dies wird durch das Hinzufügen von Lindenreihen, Gehölzstreifen mit einheimischen Arten und blumenreichem Grasland erreicht, speziell unter den Solarpanels. Zudem spielt die Wasserretention eine entscheidende Rolle im Design, wodurch der Solarpark zur Verhinderung von Überschwemmungen beiträgt. Dieses Projekt zeigt, dass Solarparks und Naturschutz Hand in Hand gehen können, mit einer Landschaft, die sowohl für die Energieproduktion als auch für die ökologische Bereicherung sorgt.


Schließlich wird der Solarpark Dominicusweg durch seine sorgfältige landschaftliche Integration gekennzeichnet, bei der Offenheit und Sichtlinien erhalten bleiben. Das Projekt ist in verschiedene Felder unterteilt, getrennt durch Grünzonen, die darauf abzielen, die Biodiversität zu erhöhen. Spezifische Maßnahmen wie Totholzhecken und Käferbänke sowie die Anlage von Rebhuhnhecken zeigen das Engagement von SPG sowohl für die lokale Fauna als auch für die Gemeinschaft.


Bei SPG glauben wir, dass Solarparks mehr sind als nur "nachhaltig". Sie bieten einzigartige Möglichkeiten für landschaftliche und ökologische Bereicherung. Jedes Projekt ist ein Dialog mit der Umgebung, bei dem wir nach einem Win-Win streben: nachhaltige Energieproduktion Hand in Hand mit der Stärkung lokaler Werte und Biodiversität.


Der Bau eines Solarparks ist ein sorgfältiger Prozess, bei dem die lokale Gemeinschaft, die Natur und der historische Wert der Landschaft im Mittelpunkt stehen. SPG engagiert sich für diesen ganzheitlichen Ansatz bei jedem Projekt, wodurch jeder Solarpark, den wir entwickeln, einzigartig ist und tatsächlich etwas Besonderes zur Umgebung beiträgt.


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